Hardt Aktuell

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Bericht der Gemeinderatssitzung vom 08. November 2017


Bericht von der Gemeinderatssitzung am 08. November 2017
 
Einrichtung eines Ökokontos in der Gemeinde Hardt
 
In seiner letzten Sitzung beschloss der Gemeinderat einstimmig, für die Gemeinde auf kommunaler Ebene ein Ökokonto einzurichten, um künftig bezüglich der Kompensation für Eingriffe durch Baumaßnahmen und Baugebiete flexibler zu sein.
 
Dabei werden Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen dokumentiert und können in einen Flächenpool eingetragen werden. Diese Flächen können dann bei späteren Eingriffen in Natur und Landschaft als Kompensationsmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Das Ökokonto ist somit ein Instrument zur vorgezogenen Sicherung und Bereitstellung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.
 
Beispiele für Maßnahmen, die im Ökokonto gutgeschrieben werden können, sind die Anlegung von Streuobstwiesen, Baumpflanzungen, Renaturierung von Bachläufen, Anlegung von Biotopen, Entwicklung naturnaher Wälder, usw.
 
Sofern in den vergangenen Jahren bereits Maßnahmen durchgeführt wurden, welche nicht einem konkreten Eingriff zugeordnet sind, könnten diese ebenfalls dem Ökokonto gutgeschrieben werden, berichtete die Gemeindeverwaltung. Auch überschüssige Ökopunkte aus vorangegangenen Bebauungsplanverfahren können berücksichtigt werden, z. B. von „Moos IV – Wälderweg“ und „Gewerbegebiet II Nord“.
 
Mit den gesamten Vorarbeiten für die Einrichtung des Ökokontos wurde das Büro Wick + Partner aus Stuttgart beauftragt. Dafür liegen die Kosten bei 2.665,60 € brutto.
 
 
Beschaffung einer neuen EDV-Anlage für das Rathaus
 
Der Gemeinderat hat in der letzten Sitzung zugestimmt, dass für das Rathaus eine neue EDV-Anlage beschafft werden kann.
 
Die EDV-Ausstattung des Rathauses wurde im Jahr 2013 letztmalig erneuert und ist geleast. Der Vertrag läuft noch bis Ende Dezember 2017, und der Leasinggeber gewährt ein Installationsfenster, so dass die Anlage bis zu drei Monate nach Ablauf des Vertrages ausgetauscht werden kann.
 
Im Vorfeld der Gemeinderatssitzung wurden verschiedene Lösungen untersucht, unter anderem auch eine End User Computing-Variante. Hier steht vor Ort keine Serverumgebung mehr, alle Verarbeitungen erfolgen über die Leitung im Rechenzentrum. Vorteile sind, dass verwaltungsinterne Personalkosten wegfallen, die Programme immer aktuell sind und auch Stromeinsparungen u. a. durch den Wegfall der Klimatisierung folgen. Nachteilig ist, dass bei einem Leitungsausfall keine Verarbeitungen mehr möglich sind. Außerdem kann diese Lösung nicht an allen Arbeitsplätzen realisiert werden. Die Einsparungen dieser Variante durch günstigere Hardware und eingesparte Personalkosten werden im Vergleich durch laufende Kosten beim Rechenzentrum nahezu wieder ausgeglichen.
 
Die Verwaltung hat sich für eine Server-Lösung vor Ort entschieden. Die Kosten liegen nach einer vorliegenden Grobkalkulation bei ca. 59.500 € brutto. Hierin sind Server, PCs und Software enthalten. Der geplante Umstellungstermin ist Anfang März.
 


Fenstersanierung in der Grundschule (Westseite)
 
Die Fenster auf der Westseite vom Anbau des Klassenzimmertrakts der Grundschule sollten dringend saniert werden, berichtete die Gemeindeverwaltung. Dafür ist auch noch ein Haushaltsrest von 10.000,00 € vorhanden.
 
Es handelt sich um insgesamt fünf mehrteilige Fenster, die ausgetauscht werden müssen. Vorgeschlagen wurden Kunststofffenster, außen kieferfarbig foliert.
 
Der Auftrag für die Lieferung und die Montage sowie für die Entsorgung der Altfenster wurde einstimmig an die Schreinerei Flaig GmbH aus Hardt vergeben. Die Angebotssumme beträgt 11.275,25 € brutto.
 
Gemeindeverwaltung